Models sind die besseren Banker

Das Playmate des Monats  kommt aus Legoland

Mein Geburtsort Günzburg ist 700 Kilometer von meiner heutigen Heimat Hamburg entfernt. Aber ich lebte dort die ersten zweieinhalb Jahrzehnte meines Lebens, weshalb ich immer noch mit einem gewissen Interesse die Neuigkeiten aus der kleinen Stadt verfolge, die überregional vor allem als Legoland Deutschland bekannt ist.

Seit heute ist Günzburg aber auch die Heimat des aktuellen Playmate des Monats.

Sarah Nowak heißt die junge Dame. Und man braucht nicht wirklich lange zu recherchieren, um herauszufinden, dass sie außerdem Finanzberaterin bei der Günzburger Volksbank ist. Das ist eigentlich nichts besonders, denn die wenigstens Models verdienen Traumgagen. Für die meisten ist es – zunächst – ein Nebenjob, ein Hobby, eine Leidenschaft. So wunderte ich mich überhaupt nicht, dass die Frau auch noch einen Hauptjob hat.

Die Angst vor nackten Tatsachen

Und als Karriereberater begegne ich tagein, tagaus Menschen, die mehrere Dinge gut können. Ein gewisser Klaus sieht das aber anders. „Mit Verlaub,“ schreibt er auf der Facebook-Seite der Volksbank, „ich würde mich nicht von einer Mitarbeiterin beraten lassen, welche sich für den Playboy auszieht …“

Es lohnt nicht, nach Logik in diesem Satz zu suchen. Wer Menschen blind ihre fachlichen Kompetenzen abspricht, nur weil sie privat Dinge tun, die nicht ins eigene Weltbild passen, outet keine Logik sondern nur Oberflächlichkeit, Arroganz und Intoleranz.

Optimale Kompetenzbefruchtung

Dabei würde Klaus in dem Fotomodell vielleicht die zweckdienlicheren Beratungen erhalten. Ein Fotomodell muss oft stundenlange Sessions unter nicht immer komfortablen Umständen über sich ergehen lassen. Es ist dabei viel unterwegs und es tummeln sich windige Typen in dieser Branche. Bei Vertragsverhandlungen muss man auf der Hut sein.

Kurz: Ein Fotomodell beweist Durchhaltevermögen, ist international erfahren, entwickelt Durchsetzungsvermögen und gesundes Misstrauen.

All das fehlte zum Beispiel den Bankern bei Lehman, die 2008 die Finanzkrise ausgelöst haben. Bankpersonaler sollten vielleicht mehr Hobbymodels einstellen. Ein zusätzlicher Vorteil: Weil sich Fotomodels berufsbedingt sehr gesund ernähren und auf körperliche Fitness achten, sind sie selten krank.

Und weil die Models nicht nur nackt sondern auch bekleidet fabelhaft aussehen, passen sie hervorragend zum Banken-Dresscode.

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