Quatschgeschichten von einem, der glaubt, das Richtige studiert zu haben

„Lern‘ etwas Vernünftiges“, suche Dir einen Beruf mit Zukunft“, „mach‘ etwas, mit dem Du einmal eine Familie ernähren kannst“. Mal ganz abgesehen davon, dass Vernunft stark im Auge des Betrachters liegt, man über die Zukunft erst im Nachhinein urteilen kann (wenn die Zukunft Vergangenheit geworden ist)  und man auch als Auftragskiller nicht schlecht verdient, sind das typische Eltern- (oder auch Älteren) Ratschläge. Sie werden umso vehementer erteilt, je unglücklicher die Ratgeber mit ihrem eigenen Leben sind („du sollst es einmal besser haben). Blinde geben Tipps in Sachen Farbe.

Man muss nicht alt sein, um altklug zu sein

Der aktuellste Beitrag aus der Kategorie Alt-Klug-Scheißerei stammt von dem 24-jährigen Filipp Piatov und wurde in der Welt abgedruckt.
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Intelligenz ohne Berufung: von einer schillernden Gestalt

Sandra Maischberger hatte in ihrer Sendung Menschen bei Maischberger diese Woche Menschen zu Gast, deren Leben von ungewöhnlichen Kapriolen begleitet war. Ganz rauf, ganz runter. Das Thema interessiert mich persönlich.

Und weil er aus dem Promi-Big-Brother-Container mittlerweile wieder raus- und in den Dschungel noch nicht reingelassen wurde, hatte auch Ronald Barnabas Schill Zeit, um mit Frau Maischberger über dieses Thema zu sprechen. Die Quintessenz seiner Talkbeiträge: Aus ihm hätte durchaus etwas werden können.
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Über die Güte der Arbeitszeugnisse

Arbeitszeugnisse und ihre Bewertungen. Das Internet ist voll an verständlichen Übersetzungshilfen. Gestern kam eine valide Quelle hinzu. Das Bundesarbeitsgericht hat geurteilt, dass ein Arbeitnehmer erst einmal mit der Note 3 zufrieden sein muss. Die weit – auch unter meinen Klienten – verbreitete Meinung, ein Arbeitgeber sei zur Ausstellung eines guten Zeugnisses (also mindestens Note 2) verpflichtet, hat das Arbeitsgericht damit ins Reich der Märchen verbannt.
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Hanns Dieter Hüsch als Vorbild für ein selbstbewusstes Leben (ein verkappter Werbetext für den ProfilPASS)

„Heute weiß ich, dass man wirklich nur das lernen und studieren soll, was einen begeistert. Dann nimmt man auch alle Schwierigkeiten und Strapazen auf sich, denn dann sieht man das Ziel (…). Das Auge leuchtet, wenn man mir was zeigt, was ich noch nie gesehen, aber geahnt, gefühlt habe“.

Erkenntnisse des Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch. Er gewann diese Einsicht während seines Medizin-Studiums, das ihm keinen Spaß gemacht hatte.
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Fehlerhaft, unambitioniert und lieblos….

Jeder Arbeitgeber kennt sie: Bewerbungsanschreiben, wie neulich eines in einer Agentur eingegangen ist und von dort aus als abschreckendes Beispiel in die Welt hinausgetwittert wurde: http://t.co/K7KPxPd9rH

Fehlerhaft, unambitioniert, lieblos – wer sich als Bewerber so einem Arbeitgeber präsentiert, darf sich nicht wundern, wenn mit ihm entsprechend umgegangen wird: Ab in den Müll (oder nach Twitter). Selbst eine Absage wäre zu viel der Aufmerksamkeit.

Aber leider geht es auch umgekehrt:
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